Aktuell

09.09.2020 - Neues Gesicht bei der Notfallseelsorge Odenwaldkreis

Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun, seit sechs Jahren Leiter der Notfallseelsorge Darmstadt-Dieburg, wechselte nun in den Odenwaldkreis.

Die Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis hat ein neues Gesicht. „Herzlich willkommen im Team“, hieß es Anfang September für Heiko Ruff-Kapraun. Der evangelische Pfarrer übernimmt künftig die Leitung der Notfallseelsorge im Odenwald. Doch der Theologe ist kein Unbekannter, war er doch sechs Jahre lang als Leiter der Notfallseelsorge Darmstadt-Dieburg tätig. Jetzt wechselt Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun in gleicher Funktion in den Odenwaldkreis, wo er zunächst eine dreimonatige Studienzeit antritt. Offiziell in seine neue Aufgabe eingeführt wird er deswegen erst Anfang Dezember. Hier tritt er jetzt als Koordinator die Nachfolge von Pfarrerin Annette Herrmann-Winter an, die im vergangenen Frühling als Interimspfarrerin einer deutschen Gemeinde nach Florenz gewechselt hat. Gemeinsam mit dem Team wird er künftig Menschen bei akuten Krisen und seelischer Belastung zur Seite stehen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen einen guten Start im Odenwald!


24.04.2020 - Verabschiedung der langjährigen Leiterin

Verabschiedung der langjährigen Leiterin der NFS & KIT Odenwald  
Annette Herrmann-Winter - am 28. Februar 2020

Sollte man sich an seinen Taten messen lassen oder an seinen Emotionen, die man bei Menschen weckt? Auf Annette Herrmann-Winter, die ihr Amt 15 Jahre lang ausübte, trifft wohl beides zu. Dies konnte man den zahlreichen, wertschätzenden und vor allem individuellen Grußworten in dem zu ihrer Verabschiedung anberaumten Gottesdienst der gefüllten Stadtkirche Michelstadt entnehmen. Das „Herz & Hirn“ der NFS & KIT Odw. wurde durch Pfarrer Dr. Dr. Raimar Kremer von ihrer bisherigen Aufgabe entpflichtet und gestaltet fortan die Geschicke der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Florenz. Und so sind es weniger die Taten als vielmehr die Emotionen, an die man sich als Gast dieses Gottesdienstes erinnert.

Sabine Weichel

 


16.04.2020 - „Wir sind da“
Notfallseelsorge hilft auch in Corona-Zeiten – Beistand am Telefon

Beistand am Telefon: Notfallseelsorge hilft auch in Corona-Zeiten.

Normalerweise packen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis ihren Rucksack, nehmen ihre Dienstjacke vom Haken und verlassen das Haus. „Wenn der Melder geht und wir mit der Leitstelle telefoniert haben, machen wir uns auf den Weg zu den Menschen, die gerade einen Angehörigen verloren haben oder denen die Polizei eine Todesnachricht überbringen muss“, erklärt Brigitte Romer-Schweers. Zusammen mit Ulrike Büchner und Bärbel Roßner bildet sie derzeit das Leitungsteam der Hilfseinrichtung, weil die bisherige Leiterin, Pfarrerin Annette Herrmann-Winter,
wegen eines Stellenwechsels vor einem Monat verabschiedet
worden und die Stelle somit vakant ist.

Doch: Zu den Menschen hingehen und ihnen beistehen, das geht zurzeit nicht, Corona hat auch hier eine Trennung geschaffen. „Aber wir sind da“, erzählt Romer-Schweers am Telefon. Auch weiterhin werde, wie gehabt, die Notfallseelsorge über die Leitstelle alarmiert, wenn die Angehörigen dies wollen. Der Rettungsdienst, die Polizei oder die Feuerwehr fragen, ob die betroffenen Menschen Beistand wünschen und geben diesen Wunsch samt der Telefonnummer weiter. „Wir melden uns dann von uns aus und erklären, wer wir sind“, erzählt Brigitte Romer-Schweers. Wenn gewünscht und technisch möglich, kann der Anruf auch als Videoanruf passieren. Möglich sei auch, am Folgetag nochmals zu telefonieren sowie über die Leitstelle erneut die Notfallseelsorge zu alarmieren.

Auch wenn es für eine Übergangszeit nicht möglich ist, persönlich da zu sein, ein Taschentuch zu reichen oder die Hand auf die Schulter zu legen: Dem Menschen, seinem offenen Ohr und dem mitfühlenden Herz kann Corona keinen Riegel vorschieben.


26.01.2020 - Auf Dauer für Menschen in Not unterwegs

Sechs Mitarbeitende der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis haben ihre Hospitanz beendet und sich entschieden, auf Dauer für die Menschen des Odenwaldkreises in Rufbereitschaft zu sein. In einem Gottesdienst wurden Heiko Weichel, Renate Speckhardt, Irmtraud Peukert, Karina Glabisch, Martina Koch und Christine Giezewski von Pfarrer Dekan Schell, der stellvertretenden DRK Vorsitzenden Gudrun Nielsen und Pfarrerin Anentte Herrmann-Winter am 16. Januar 2020 beauftragt und bekamen ihre Urkunden überreicht.

 

 

 


26.01.2020 - Von gelb zu blau

Der Förderverein der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis hat die Mitarbeitenden mit neuen Dienst-T-Shirts ausgestattet. Nach 10 Jahren hat die Farbe der Aktiven von gelb zu blau gewechselt. Die T-Shirts wurden beim Teamtag am 11. Januar 2020 in Betrieb genommen.


13.11.2019 - 20 Jahre Not sehen - für Menschen da sein

Die Notfallseelsorge Dieburg überreicht einen Stoffelefanten für die Einsatzbesprechungen

20 Jahre Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwald

Hell erleuchtet präsentiert sich der Chorraum der Stadtkirche Michelstadt: zahlreiche Musikinstrumente warten darauf, im Orchester aufzuspielen. Klassik bis Swing des Polizeiorchesters Hessen schmeichelt den Ohren der zahlreichen Besucher, die der Einladung der Notfallseelsorge & Krisenintervention Odenwald anläßlich ihres 20-jährigen Bestehens folgten. Anerkennende Grußworte würdigen das Engagement der Ehrenamtlichen und den Rückhalt in ihren Familien. Was ihnen wichtig ist schildern Jubilare aus dem Team anläßlich der Ehrungen für 5/10/15 sowie 20 Jahren Zugehörigkeit. Unterstützung erhält dieses zukünftig von einem Elefanten als Symbol für Stärke, übergeben mittels lebhaftem Vortrag des befreundeten Teams Darmstadt/Dieburg. Derart reich beschenkt teilt man gerne: der Inhalt der Spendenboxen dieses Abends ging an das Rotary-Hospiz in Erbach. 

 


13.11.2019 - Die Spende kommt im Hospiz an

Barbara Prystanowki (3.v.re), Leiterin des Rotary-Hospiz Erbach, mit einer Delegation der Notfallseelsorge Odenwaldkreis und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Konrad Bäume (re)

... wenige Wochen später empfängt das warme Licht einer Kerze die Delegation, die der Einladung des Hospizes folgte ...  


23.09.2018 - Ausflug der Mitarbeitenden zum Tag des Friedhofs nach Frankfurt

Am 16. September2018 machte sich das Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention auf zumTag des Friedhofs nach Frankfurt. Stadtführer Christian Setzepfandt gab am Vormittag einen eindrücklichen und unterhaltsamen Einblick in das Entstehen der neuen Altstadt am Römerberg. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof gab es Gelegenheit, unterschiedliche Führungen zum Thema zu besuchen und Anregungen zum Thema Trauer und Bestattung zu erhalten. Der Tag klang gesellig in Sachsenhausen aus. 

 

 


19.06.2017 - Odenwälder beim Bundeskongress

Fünfzehn Teammitglieder der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis haben am diesjährigen 18. Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention 2017 in Hannover teilgenommen; am Rande des Treffens entstand dieses Gruppenfoto.


21.05.2017 - Notfallseelsorgeteams in der Großschadenslage leiten

Lehrgangsleiter Christian Reifert mit Ulrike Büchner, Brigitte Rodenhausen, Lehrgangsleiter Friedrich Schmidt, Brigitte Römer-Schweers, Feuerwehrverbandspräsident Ralf Ackermann, Volkmar Raabe

Von Februar bis Mai 2017 haben sechs Mitarbeitende des Teams Odenwald eine Schulung zur Leitung der Notfallseelsorge in großen Schadenslagen absolviert.

In einem Lehrgang des Landesfeuerwehrverbandes Hessen legten die Mitarbeitenden die Grundlage, um künftig mehrere Teams der Krisenintervention im Einsatz zu leiten und in Katastrophenlagen im Krisenstab als FachberaterInnen mitzuarbeiten.  Den Lehrgang haben Ulrike Büchner, Volkmar Raabe, Brigitte Rodenhausen, Brigitte Romer-Schweers. Auf dem Bild fehlen Bärbel Roßner und Annette Herrmann-Winter. 

 

 

 

 


22.03.2017 - Damit Alarm auch ankommt

Bei der Übergabe der digitalen Funkmelder ans Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis dankte Leiterin Annette Herrmann-Winter (4.v.r.) für die großzügige Spende.

Wie manche andere Hilfseinrichtungen, etwa die Feuerwehr, benötigt auch die Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis Funkmelder, um für Einsätze alarmiert zu werden. Doch der Analogfunk ist allmählich veraltet und damit unzuverlässig, vermehrt gibt es wie auch beim Mobiltelefon Funklöcher. Der Digitalfunk, an dem seit längerem gearbeitet wird, wird nun bald zum Einsatz kommen – und damit die Notwendigkeit, sich neue Meldeempfänger anzuschaffen. Mit einer großzügigen Spende hat die Freiwillige Feuerwehr Reichelsheim die Notfallseelsorge nun mit zwei solcher Geräte ausgestattet.

Dankbar für die Arbeit der ebenfalls ehrenamtlich tätigen „Ersthelfer für die Seele“ äußerte sich bei der Übergabe Björn Schmidt, der Stellvertretende Leiter der Reichelsheimer Feuerwehr. Deren Mitglieder hätten vor einigen Monaten nach einem tragischen Unfall selbst von der Krisenintervention Hilfe erfahren. Auch Bürgermeister Stefan Lopinsky war gekommen, um zusammen mit den Meldern, die aus dem Feuerwehr-Haushalt der Kommune bezahlt werden, seinen Dank für den Einsatz der kreisweit tätigen Ehrenamtlichen zu überbringen. Gemeindebrandinspektor Willi Färber wies darauf hin, dass die für ihre Arbeit überwiegend auf Spenden angewiesenen Notfallseelsorger ausreichend Meldegeräte zusammenbekämen, wenn alle Kommunen des Kreises dem Reichelsheimer Beispiel folgten.

Anlässlich der Spendenübergabe, bei der es auch gleich erste Hinweise zur Bedienung der neuen Geräte gab, hatte das Team der Notfallseelsorge zugleich die Gelegenheit, für die monatliche Einsatznachbesprechung die Gastfreundschaft der Reichelsheimer Feuerwehr in deren Räumlichkeiten zu erleben. Auch dafür dankte Pfarrerin Annette Herrmann-Winter, die Leiterin der Notfallseelsorge, herzlich.


07.03.2016 - Als Dank für jede eine Rose

Reichelsheim/Michelstadt. Eine Spende von 1000 Euro zugunsten der Aus- und Weiterbildung für Ehrenamtliche der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis gab es von der Firma Elektronik Karl in Reichelsheim. Die Leiterin der Hilfseinrichtung, Pfarrerin Annette Herrmann-Winter (Michelstadt; zweite von rechts), dankte bei einem Betriebsbesuch herzlich für die finanzielle Zuwendung und überreichte allen Mitarbeiterinnen anlässlich des Internationalen Frauentages eine Rose. Ganz rechts Geschäftsführerin Rosemarie Karl.