Aktuell

04.04.2017 - Bundeskongress 2017

Das Team aus Darmstadt-Dieburg

"Resilienz", widerstehen, wieder stehen ......

Der Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention 2017 befasste sich inhaltlich mit den Fragen um die seelische Kraft des Wi(e)derstands gegenüber den bitteren Erfahrungen des Lebens.

Die Notfallseelsorge Darmstadt-Dieburg besuchte den Kongress mit 11 Mitarbeitenden.  Eine Mitarbeiterin: "Mitgefühl und Hoffnung für das Leben tragen wir in die Betreuungen ein. Das macht den Betroffenen Mut und gibt ihnen Kraft. Resilienz ist die Zusammenfassung. Ich habe viel gelernt."


31.01.2017 - Statistik 2016

Im Jahr 2016 wurde die Notfallseelsorge 75 zu seelischen Notfällen gerufen.

Schwerpunkt war wie den Vorjahren, die Betreuung von Personen im innerhäuslichen Bereich nach einem plötzlichen Todesfall.

Notfallseelsorge ist erste Hilfe für die Seele nach unvorhersehbaren Schicksalserfahrungen aller art.

Allermeist finden diese Betreeungen in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst statt.

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18.01.2017 - Ein Engel der Notfallseelsorge

Ein Engel der Notfallseelsorge für die Johanniter-Wache in Groß-Umstadt

~~Ein Engel für die Rettungswache

Engel sind Himmelswesen, Boten Gottes, sie beschützen den Menschen und stehen ihm bei. Ein Engel begleitet künftig die Rettungskräfte der Johanniter Unfallhilfe in Groß-Umstadt. Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun, Leiter der ökumenischen Notfallseelsorge Darmstadt-Dieburg, überreichte zur Einweihung der neuen Rettungswache in der Georg-August-Zinn-Straße das Bild eines Engels. Gemalt hat es Notfallseelsorgerin Ilse Reining aus Brensbach. Die Idee dazu war im Kreis der Notfallseelsorgerinnen und –sorger entstanden.

Ruff-Kapraun erinnerte in seiner Andacht daran, wie wichtig Orte wie die Rettungswache seien – als Ort des Rückzugs und des Schutzes, aber auch des Austauschs. „Da, wo wir uns als Menschen austauschen, sind wir miteinander.“ Mal begegneten sich die Menschen als Burg-, mal als Hafenmenschen, so Ruff-Kapraun weiter. Eine Rettungswache könne ein Schutzwesen gut brauchen. „Wer Rettung fährt, ist manchmal selbst in der Gefahrenzone“, sagte Ruff-Kapraun.

Innerhalb von sechs Monaten wurde die neue Rettungswache nahe der Bundesstraße 45 errichtet. Sie ist rund um die Uhr besetzt und beherbergt eine Fahrzeughalle sowie Ruhe- und Aufenthaltsräume für die Rettungskräfte. Zuvor waren die Johanniter in der Werner-Heisenberg-Straße in einem Container untergebracht. Der neue Standort verfüge über eine optimale Lage und Infrastruktur, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas gerade auch mit Blick auf die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen.

Das Bild des Engels wird auch die Notfallseelsorge Darmstadt-Dieburg künftig begleiten und unter anderem deren Homepage zieren.
 


20.12.2016 - Berlin 19.12.2016

Wir trauern mit den Familien, die von der Gewalt auf dem Weihnachtsmarkt getroffen sind.

Wir beten für die Verletzten und die HelferInnen vor Ort.

Wir wollen des Weihnachten werden lassen und rufen:   Barmherziger Gott, komm zu uns Menschen.

 


16.11.2015 - Paris 13/11/15

Wir beklagen, die Opfer aus der Terroranschlägen in Paris. Wir sind verbunden mit den Verletzten. Wir beten für die Angehörigen der Getöteten. Wir wissen, wie empfindlich wir Menschen sind und unsere Seelen Schutz suchen.  

Heiko Ruff-Kapraun, Pfarrer für Notfallseelsorge