Bild: Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

Aktuell

03.02.2018 - Ausbildungskurs für neue Notfallseelsorger

Notfallseelsorger zu sein, ist kein leichtes Ehrenamt. Gesucht werden psychisch und körperlich stabile Persönlichkeiten, die in Krisensituationen Sensibilität und Einfühlungsvermögen zeigen.

Ein plötzlicher Tod, ein schwerer Unfall, ein Suizid können jeden treffen. Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr sind zur Stelle und helfen. Doch Menschen werden bei Unfällen nicht nur am Körper, sondern auch in der Seele verletzt.

Wenn die Rettungsdienste gehen, sind Personen, die gerade einen Schicksalsschlag erlitten haben, oft allein und hilflos. Hier setzt die 2001 ins Leben gerufene Notfallseelsorge als konstitutiver Bestandteil der Rettungskette ein.

Sie ist Teil der psychosozialen Versorgung von Betroffenen. Zuwendung, Orientierung, Beruhigung und Stabilisierung sind bei der Betreuung von geschockten Angehörigen oder Partner das absolute Gebot der Stunde.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Notfallseelsorgeteams im Kreis Bergstraße helfen in diesen Schocksituationen über die ersten schrecklichen Stunden hinweg. Sie nehmen sich Zeit für die Betroffenen, helfen, den Abschied vom Verstorbenen zu gestalten und leiten notwendige Schritte in die Wege. Von ursprünglich 39 Notfallseelsorger ist das Team auf rund 70 angewachsen.

In dem Team vertreten sind die evangelische Kirche, die katholische Kirche, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Freiwillige Feuerwehr, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst und das Technische Hilfswerk (THW).

Im Jahr 2017 wurden die Notfallseelsorger 140 Mal von der Rettungsleitstelle angefordert. Dies ergab 751 Einsatzstunden und 8409 mit Privat-Pkw gefahrene Kilometer.

Die Mitglieder des Teams haben sich verpflichtet, dreißig Mal im Jahr für jeweils 12 Stunden kurzfristig einsatzbereit zu sein.

Die Schichten gehen immer von 7 bis 19 Uhr und von 19 bis 7 Uhr. Im Kreis sind jeweils zwei Notfallseelsorger immer einsatzbereit mit einer dritten Person, die einen unterstützenden Telefondienst übernimmt.

Nun soll das Team weiter ergänzt werden. Hierzu hatte Pfarrerin Karin Ritter, die Leiterin der Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße, zu einer Informationsveranstaltung in das Hauptquartier der Johanniter nach Viernheim eingeladen. Der Aufruf wurde in Gottesdiensten und in Gemeindeblättern verkündet. Auch in anderen Medien sowie im „Südhessen Morgen“. Diesen Aufrufen waren elf Frauen und drei Männer an diesem Abend gefolgt. Die Notfallseelsorge achtet auf sorgfältige Ausbildung sowie auf stabile und vertrauenswürdige Persönlichkeiten. Der vom 16. März bis 24. Mai dauernde Unterricht umfasst an 13 Terminen mit 80 Unterrichtseinheiten.

Diese beinhalten die Erinnerung an eigene Lebenskrisen, Gesprächsführung im Notfall, Psychotraumatologie, Überbringung einer Todesnachricht, die Rettungskette, rechtliche Fragen, Spiritualität und Seelsorge sowie einen Erste Hilfe Kurs.

Bevor jemand als eigenständiger Notfallseelsorger eingesetzt wird, begleitet er 18 Monate lang ein Team als Praktikant. Weiter Praktika sind bei Einsätzen der Polizei und auch bei Rettungsdiensten zu absolvieren. Gesucht werden körperlich und vor allem psychisch stabile Persönlichkeiten mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen, die auch einen Führerschein und einen Pkw besitzen. Sie bekommen 30 Cent Fahrgeld pro Kilometer.

Vor Beginn der Ausbildung werden noch Einzelgespräche mit den jeweiligen Bewerbern geführt, in denen unter anderem auch geklärt werden soll, ob die jeweilige Person den Dienst in ihren privaten Alltag integrieren kann.

Pfarrerin Karin Ritter warnte natürlich auch: „Dies ist kein leichtes Ehrenamt. Man weiß nie, auf welche Situation man trifft.“ Sie habe auch zunächst eine Eingewöhnungszeit gebraucht. Sie habe aber in der Zwischenzeit ein anders Verhältnis zum Tod gewonnen: „Der Schrecken ist weniger geworden.“ Letztendlich waren aber die Ausbildung und die gesammelten Erfahrungen für sie gewinnbringend.

Auch für Stefanie Zott-Brandis, die offizielle Vertreterin der Johanniter Unfallhilfe im Leitungsteam der Notfallseelsorge, ist der Dienst überwiegend befriedigend. „Schon oft hatte ich das Gefühl, wenigsten ein bisschen etwas Positives bewirkt – das Leben wieder etwas angeschubst zu haben. Für diese Momente lohnt sich der Stress und auch der eigene Zweifel.“

© Südhessen Morgen, Freitag, 02.02.2018, Autor: Frank Kostelnik (kos)


03.01.2018 - Neue Notfallseelsorgerinnen an der Bergstraße

V.l. Anne-Kathrin Lohr, Dr. Katrin Hildenbrand, Rosemarie Fink, Fabia Krenz

Bei dem ökumenischen Gottesdienst der Notfallseelsorge am 08. Dezember 2017 in der Evangelischen Kirche in Einhausen wurden neue Notfallseelsorgerinnen beauftragt, langjährige Mitarbeiter der Notfallseelsorge geehrt sowie zwei Mitarbeiter verabschiedet, die viele Jahre im Team mitgewirkt haben. Rosemarie Fink und Dr. Katrin Hildenbrand wurden nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Hospitanz in der Notfallseelsorge beauftragt. Fabia Krenz und Anne-Kathrin Lohr wurden nach Abschluss ihrer Hospitanz zur Mitarbeit in der Notfallseelsorge beauftragt.


31.08.2017 - Notfallseelsorge - Erste Hilfe für die Seele

In der Zeitschrift "pflegen: palliativ", Ausgabe 35/2017 ist folgender Artikel von Karin Ritter über die Notfallseelsorge erschienen.

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22.07.2017 - Auf dem Sprung

Am 22.07.2017 erschien nachfolgender Artikel zur Notfallseelsorge in der Lampertheimer Zeitung.

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17.04.2017 - Bundeskonkress Notfallseelsorge

v.l. H.D.Stolz, B.Freudenberg, B.Wecht, K.Ritter, R.Kahl, O.Heuschmann, I.Walter, N.Gabel, B.Tarnow, C.Will, C.Baumann

Elf Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger von der Bergstraße haben vom 30.03. bis 01.04.2017 am Bundeskonkress Notfallseelsorge in Hannover zum Thema "Resilienz" teilgenommen. Das Thema "Resilienz" - innere Widerstandskraft - wurde sehr unterschiedlich beleuchtet, mit dem Ziel, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen, Hierzu wurden unterschiedlichste Workshops angeboten und fanden Austausche mit Notfallseelsorgern aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Fazit: Es lohnt sich einmal einen Bundeskonkress zu besuchen.


21.03.2017 - Förderverein Notfallseelsorge zieht Bilanz

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Notfallseelsorge Kreis Bergstraße e.V. am 17.03.2017 in Heppenheim berichtete der Vorstand über das Jahr 2016 und die anstehenden Aktionen in 2017.

Weitere Informationen siehe Homepage Dekanat Bergstraße


20.02.2017 - Verstärkung in der Notfallseelsorge

Die neuen Notfallseelsorger Janina Ahlheim (2.v.l.), Beate Schwenk (4.v.l.) und Klaus Roth (rechts) mit ihren Paten und stellv. Dekan Hermann Birschel

Am Sonntag, dem 19.02.2017 wurden im Gottesdienst in der Friedenskirche in Viernheim 3 neue Notfallseelsorger zur Hospitanz in der Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße beauftragt. Janina Ahlheim, Beate Schwenk und Klaus Roth hatten zuvor den Ausbildungslehrgang zur Notfallseelsorge bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Friedberg erfolgreich abgeschlossen. Der Beauftragungsgottesdienst wurde von Pfarrerin Karin Ritter, Leiterin der Notfallseelsorge Kreis Bergstraße und Pfarrerin Beate Schwenk von der Friedenskirche gemeinsam geleitet. Beate Schwenk ging in ihrer Predigt auf die besonderen Situtationen in der Notfallseelsorge und die wichtige "Erste Hilfe für die Seele" ein. Die Beauftragungen wurden durch den stellvertretenden Dekan des Dekanats Bergstraße, Pfarrer Hermann Birschel, vorgenommen. Dabei wurden Janina Ahlheim und Beate Schwenk von der Evangelischen Kirche und Klaus Roth von der Feuerwehr zum ehrenamtlichen Dienst in der Notfallseelsorge beauftragt. Den neuen Notfallseelsorgern steht in der ca. 18 monatigen Hospitanzzeit jeweils ein erfahrener Notfallseelsorger als Pate zur Seite. Die Einsätze erfolgen in dieser Zeit immer gemeinsam mit einem erfahrenen Notfallseelsorger.


19.12.2016 - Beauftragungen für die Notfallseelsorge

v.l.: H.Birschel, V.Reichelt, K.Ritter, T.Menzel, J.Kowalke, C.Baumann

Bei dem ökumenischen Gottesdienst der Notfallseelsorge am 16.12.2016 in der Heilig-Geist-Kirche in Heppenheim konnten vier neue Mitarbeiter nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Hospitanz in der Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße beauftragt werden. Claudia Baumann und Tina Menzel wurden vom stellvertretenden Dekan Hermann Birschel von der Evangelischen Kirche beauftragt. Joachim Kowalke und Volker Reichelt wurden von der Freiwilligen Feuerwehr beauftragt. Außerdem wurde Pfarrer Frank Sticksel nach Abschluss seiner Hospitanz zur Mitarbeit in der Notfallseelsorge beauftragt. Im Anschluss an den Beauftragungsgottesdienst, der von Pfarrerin Karin Ritter geleitet wurde, fand noch ein reger Austausch der Mitarbeiter der Notfallseelsorge Kreis Bergstraße und der Gäste bei der Adventsfeier im Oberlinhaus statt.


27.06.2016 - Drei neue Teammitglieder für die Notfallseelsorge

V.l. Hermann Waßmuth, André Dykier, Fabia Krenz, Anne Kathrin Lohr, Hans-Peter Falter

Im Rahmen des ökumenischen Notfallseelsorgegottesdienstes am 24. Juni 2016 in der ev. Bergkirche in Jugenheim wurden 3 neue Mitarbeiter nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Hospitanz in der Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße beauftragt und in das Notfallseelsorgeteam integriert: André Dykier wurde vom DLRG, Fabia Krenz vom Christuszentrum Bensheim und Anne Kathrin Lohr von der Katholischen Kirche beauftragt. Hans-Peter Falter und Hermann Waßmuth wurden nach Abschluss ihrer Hospitanzzeit von Dekan Meurer (Katholische Kirche) und Dekan Kreh (Evangelische Kirche) zur Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße beauftragt.
Für 5 Jahre Notfallseelsorgetätigkeit wurden Pfarrer Hermann Birschel und Gisela Wasserer geehrt. Frederike Jansohn und Waltraud Stopp wurden nach langjähriger Tätigkeit in der Notfallseelsorge aus persönlichen Gründen verabschiedet.
In diesem Festgottesdienst konnte Karin Ritter auch ihr 25 jähriges Ordinationsjubiläum als Pfarrerin feiern und wurde von Dekan Kreh für die Evangelische Kirche und von Brigitte Wecht für das Notfallseelsorgeteam beschenkt.
Im Anschluss an den Festgottesdienst fand vor der ev. Bergkirche ein Empfang statt, bei dem sich alle Teilnehmer noch rege austauschten.


02.06.2016 - 15 Jahre Erste Hilfe für die Seele

Die Notfallseelsorge (NFS) im Kreis Bergstraße feiert ihr 15 jähriges Bestehen. Dazu wird es am 3. Juni 2016 um 18 Uhr einen Festakt in Heppenheim, Kurmainzer Amtshof, Amtsgasse 5, geben, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Wie hat sich die Notfallseelsorge entwickelt und wie sieht ihre Zukunft aus? Dazu ein Interview mit der NFS-Koordinatorin, Pfarrerin Karin Ritter.

Zum Interview mit Karin Ritter


18.03.2016 - Mitgliederversammlung des Fördervereins Notfallseelsorge

Am Freitag, dem 18.03.2016. fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins Notfallseelsorge Bergstraße e.V. statt. Dazu ist ein Bericht auf der Website des Ev. Dekanats Bergstraße und in verschiedenen Zeitungen erschienen (siehe nachfolgenden Link zum Bericht des Ev. Dekanats Bergstraße).
Der Förderverein hat die Arbeit der Notfallseelsorge im letzten Jahr mit über 8.000 Euro unterstützt. Er hat inzwischen 104 Mitglieder. Weitere sind stets willkommen!

Zum Bericht des Ev. Dekanats Bergstraße


11.02.2016 - 15 Jahre Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße

Karin Ritter, Leiterin der Notfallseelsorge

"Wir nehmen uns die Zeit"

Die vor 15 Jahren gegründete Notfallseelsorge im Landkreis Bergstraße ist zum selbstverständlichen und unverzichtbaren Teil der Rettungskette geworden. Das sagte die Leiterin der Notfallseelsorge, Pfarrerin Karin Ritter, bei der am 28.10.2016 in Reichenbach tagenden Dekanatskonferenz, zu deren Mitgliedern alle evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Fachstelleninhaber im Haus der Kirche gehören.

Die Bergsträßer Notfallseelsorge (NFS) ist nach Angaben von Pfarrerin Ritter im Vergleich zu anderen hessischen Landkreisen auch personell gut aufgestellt. In Landkreisen, wo ausschließlich Pfarrer in der Notfallseelsorge tätig seien, gebe es Probleme, den Bereitschaftsdienst rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Aktuell leisteten im Kreis Bergstraße 63 Ehrenamtliche erste Hilfe für die Seele. Darunter sind 13 evangelische Pfarrerinnen oder Pfarrer, zwei katholische pastorale Mitarbeiter, die übrigen 48 hätten unterschiedliche Berufe. Das Spektrum reiche vom Lehrer über Erzieherin bis zum Fernmeldetechniker. Alle Mitarbeitenden würden intensiv geschult und auf die Einsätze vorbereitet, so Karin Ritter.

Höchstzahl an Einsätzen

Im vergangenen Jahr ist die Notfallseelsorge 140mal zu Einsätzen gerufen worden – so viel wie nie zuvor. „Die Leitstelle alarmiert uns häufig bei Todesfällen. Wir haben die Zeit und wir nehmen uns die Zeit, den Angehörigen beizustehen“, erklärte Pfarrerin Ritter. Jeweils zwei Notfallseelsorger stünden rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Die Leitstelle und die Rettungsdienste schätzten die Verlässlichkeit und Verbindlichkeit der Notfallseelsorge. Es gebe ein enges Vertrauensverhältnis.

Notfallseelsorge ist nach Überzeugung von Pfarrerin Ritter keine Konkurrenz zur Seelsorge in den Kirchengemeinden, sondern eine Ergänzung. Das sehen auch die Gemeindepfarrer so. Die Notfallseelsorge im Hintergrund zu wissen, sei eine Entlastung, heißt es aus der Pfarrerschaft. Die Seelsorge im Notfall beschränke sich in aller Regel auf einen akuten Einsatz. Wenn der Einsatz beendet sei, werde der zuständige Gemeindepfarrer informiert oder der Betroffene auf die Seelsorgeangebote vor Ort aufmerksam gemacht, sagte die NFS-Leiterin.

Notfallseelsorge als Auftrag der Kirche

Die Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße ist keine rein kirchliche Einrichtung. Träger sind neben der evangelischen und katholischen Kirche auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, das Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst sowie das Technische Hilfswerk. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) betrachtet Notfallseesorge als kirchlichen Auftrag. Kontrovers diskutiert wird, ob Notfallseelsorge zum verpflichtenden Dienstauftrag aller Pfarrerinnen und Pfarrer gehören soll. Die Mitarbeit der Geistlichen in der Notfallseelsorge erfolgt bislang auf freiwilliger, ehrenamtlicher Basis. Die NFS-Leiterin, die ihr Büro im Heppenheimer Haus der Kirche hat, ist die einzige Hauptamtliche. Ihre halbe Stelle wird von der evangelischen Kirche finanziert. Regelmäßig bietet Karin Ritter Ausbildungskurse für die Notfallseelsorge an.


01.11.2015 - Beauftragung durch das Bistum Mainz

V.l.: Engelbert Renner, Domdekan Heinz Heckwolf

Nun ist es amtlich: Die Diözese Mainz beauftragt auch Ehrenamtliche für den Dienst in der Notfallseelsorge. Engelbert Renner wurde am 14. Oktober 2015 zum Dekanatsbeauftragten für Notfallseelsorge in den drei Bergsträßer Dekanaten ernannt. Domdekan Heinz Heckwolf überreichte ihm die entsprechende Urkunde.


26.09.2015 - Bundeskongress Notfallseelsorge in Köln

V.l.: Gitti Wecht, Olaf Heuschmann, Hans-Dietrich Stolz, Gisela Wasserer, Astrid Münch, Christa Will, Karin Ritter, Brigitte Freudenberg, Jörg Jungblut, Niki Gabel, Michael Held

Elf Teammitglieder der Notfallseelsorge Kreis Bergstraße haben vom 16. - 18. September in Köln den 17. Bundeskongress Notfallseelsorge zum Thema "Formen und Folgen von Gewalt" besucht. Alle sind erfüllt, begeistert und mit neuen Erkenntnissen zurückgekommen. Der Kongress war beeindruckend gut organisiert. Es gab Vorträge zu den Themen "Trauer nach Gewalterfahrung" (Chris Paul), "Gewalt: Theologie und gesellschaftliche Relevanz eines Phänomens" (Prof. Eberhard Hauschildt) und "Gewalt und Trauma" (Dr. Alexander Jatzko), sowie diverse Workshops.